Interpret, Titel: BLACK SWAN - Paralized
Medium: CD
Stil: Melodic Metal/Heavy Rock
Erschienen: 27.02.2026
Label: Frontiers Music srl (Vertrieb: Soulfood)
Link: facebook.com/blackswanrocknroll    
Bewertung:
7,5 von 10

Der irische Sänger Robin McAuley machte Mitte der 1980er Jahre seine Anfänge bei Grand Prix und Far Corporation, bevor er mit MSG internationale Bekanntheit erlangte, doch dazu später mehr.
Seine 2019 auf Innitiative des italienischen Major-Labels Frontiers Music gegründete All-Star-Truppe - die inzwischen zu einer richtigen Band gereift ist - seviert uns mit 'Paralized' nun das dritte, nnd ich nehme es gerne vorweg, bis dato bestes Studioalbum. Reb Beach an der Gitarre (Winger, Ex-Dokken, Ex-Whitesnake), Bassist Jeff Pilson (Foreigner, Ex-Dokken) und Matt Starr (Ex-Ace Frehley, Ex-Mr. Big) am Schlagzeug bürgen für Qualität und rollen McAuley naturgemäß einen famosen Soundteppisch aus, auf dem er seine nach wie vor höchst charismatisch-rauchige Stimme präsentiert. Im Gegensatz zu anderen Frontmännern seines Alters ist der mittlerweile 73-jährige offensichtlich in einen Jungbrunnen gefallen, denn er singt wie zu besten Zeiten. Ob er dies Live On Stage auch so hingriegt sei mal dahingestellt.
Stilistisch geht´s es nach wie vor in Richtung 80er Melodic Metal, ähnlich wie bei der McAuley-Phase von 1987 bis 1993 bei der eingangs erwähnten Michael-Schenker-Group, welche dann temporär in Mc Auley Schenker Group (MSG) umbenannt wurde. Die Longplayer-Perlen 'Perfect Timing' und 'Save Yourself' seien hier stellvertretend genannt, welche zuletzt in einem schön aufgemachten 4CD-Boxset 'Bad Boys – The MSG-Story 1987-1992' veröffentlicht wurden.
Der tolle 'Paralized'-Albumeinstieg mit dem Ohrwurm "When The Cold Wind Blows" gibt dann direkt die Marschrichtung für die nächsten 53 Minuten vor. Wer neben alten MSG auch die eingangs erwähnten Ex- und noch-Bands der beteiligten Musiker mag ist auch hier goldrichtig, denn die Burschen haben´s noch immer drauf verdammt gute Songs zu komponieren und diese dann auch (großteils) mit Schmackes und Finesse einzuspielen. Des Weiteren ragen mystisch angehauchte "If I Was King", der energetisch-flotte Titelsong und das mit kernigem Riff-Feuerwerk, herrlichen Gitarrenleads und superbem Solo garnierte "The Fire And The Flame" heraus.
Genre-Fans machen beim Erwerb dieser Platte absolut nix falsch.
Get it!

(Yvonne Bernhard, März 2026)

Tracklist: 1. When The Cold Wind Blows 2. Death Of Me 3. Different Kind Of Woman 4. If I Was King 5. Shakedown 6. The Fire And The Flame 7. I'm Ready 8. Paralized 9. Carry On 10. Battered And Bruised 11. What The Future Holds